Wie krempelt man ein ganzes Weltreich um, und woher stammen Europas christliche Wurzeln? Mirko Drotschmann gibt einen Überblick über die Ereignisse des vierten Jahrhunderts.
Der vorliegende Videobeitrag behandelt das vierte Jahrhundert als eine entscheidende Umbruchszeit der Weltgeschichte mit besonderem Fokus auf die Christianisierung des Römischen Reiches. Im Zentrum steht die Figur des Kaisers Konstantin der Große, dessen religiöse Vision vor der Schlacht an der Milvischen Brücke als Wendepunkt dargestellt wird. Das Video zeichnet nach, wie aus einer verfolgten Minderheit eine zunehmend privilegierte Religion wird, die durch das Toleranzedikt von Mailand offiziell anerkannt wird. Ebenso wird die Gründung Konstantinopels als neue christlich geprägte Hauptstadt thematisiert. Ergänzend dazu greift das Medium die Lebensgeschichte des Martin von Tours auf, dessen Mantelteilung und Bekehrung exemplarisch für christliche Werte wie Nächstenliebe stehen. Neben politischen und religiösen Entwicklungen werden auch gesellschaftliche Veränderungen sowie erste Spannungen innerhalb des Christentums (z. B. Arianismus) angesprochen.