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Claudia GärtnerÖsterreichisches Religionspädagogisches FORUM

Claudia Gärtner,

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM

Mit religiöser Bildung die Welt retten?

Veröffentlichung:1.2.2020

Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) lässt sich nicht auf ökologische Einzelthemen wie den Klimawandel fokussieren. Sie muss vielmehr ökologische Krisen als Teil einer multiplen Krise betrachten. Der vorliegende Beitrag fragt, welchen fachspezifischen Beitrag religiöse BNE zur Bewältigung dieser

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Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) lässt sich nicht auf ökologische Einzelthemen wie den Klimawandel fokussieren. Sie muss vielmehr ökologische Krisen als Teil einer multiplen Krise betrachten. Der vorliegende Beitrag fragt, welchen fachspezifischen Beitrag religiöse BNE zur Bewältigung dieser Claudia Gärtner MSaitv irnegli gthiöes weor rBldil dwuitnhg r edliieg iWoueslt e rdeuttceanti?on? SFipealdnsn uonf gtesnfeslidoenr oefi nae pr oploitliictiaslc rheeling iroeulisg iEödsuecna Btiioldnu fnogr fSüurs ntaacinhahbalelt iDgee vEenlotwpmickelnutng Abstract Religious Education for Sustainable Development (ESD) is not to be focused on single ecological issues like climate change. It must rather consider ecological crises as part of a multiple crisis. The present article inquires what subject-specific contribution religious ESD can offer to overcome this crisis. For this purpose, central theological themes such as alterity, time and human are inquired regarding their religious pedagogical relevance and fields of tension of a politically oriented religious ESD are acquired. Keywords Education for Sustainable Developement (ESD) – political religious education – climate change – ecological learning Claudia Gärtner: Mit religiöser Bildung die Welt retten? Spannungsfelder einer politischen religiösen Bildung für nachhaltige Entwicklung ÖRF 28 (2020) 2, 47–64 • DOI: 10.25364/10.28:2020.2.4 49 1. Hinführung: „Wir haben Probleme mit dem Christlichen und Religiösen“ Was es bedeutet, eine Religionspädagogin für eine Tagung zum Klimawandel einzuladen, haben die AktivistInnen vermutlich erst richtig realisiert, als sie die Titelvorschläge für das digitale Seminar gelesen hatten. Bislang hatten mich die OrganisatorInnen vornehmlich in umweltpolitischen Kontexten kennen gelernt, der dort gewonnene Vertrauensvorschuss wurde jedoch durch meine Fachbezüge auf die Probe gestellt. Religion als Quelle von Widerstand und Sinnstiftung“ oder „Mit Bildung die Welt retten?

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