RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Österreichisches Religionspädagogisches FORUMMichael Schmirl

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM,

Michael Schmirl

Die Relevanz von Familie in der religiösen Erziehung von Kindern und Jugendlichen

Veröffentlichung:1.2.2017

Die Masterarbeit untersucht, welche Formen religiösen Lernens den Lernort Familie charakterisieren. Auf Basis einer deskriptiven Literaturanalyse werden der Wandel von Familie sowie religiöse Erziehungskonzepte analysiert und Familie als primärer Erfahrungsraum für Religion beschrieben.

Products

Michael Schmirl untersucht in seiner Masterarbeit (Universität Wien) die Bedeutung der Familie als Ort religiösen Lernens. Ausgangspunkt ist die soziologische Beobachtung, dass die Familie sich im Wandel befindet: Alternative Familienformen nehmen zu, während klassische Familiendefinitionen (Ehe von Mann und Frau mit Kindern) die Realität vieler Menschen nicht mehr abbilden. Trotz dieses Wandels kommt der Familie als Ort der Weitergabe von Religion weiterhin zentrale Bedeutung zu. Schmirl analysiert mithilfe einer deskriptiven Literaturanalyse, welche Formen religiösen Lernens die Familie prägen: informelles Lernen durch Rituale und Feste, Vorbild und Identifikation, Gespräche über Glaubensfragen und religiöse Erfahrungen im Alltag. Er bevorzugt den Begriff ‚Erfahrungsraum' statt ‚Lernort', weil Erfahren dem Lernen im familiären Kontext immer vorausgeht. Der Beitrag zeigt Schnittstellen zwischen Familie, Kindergarten, Schule und Gemeinde als religiösen Lernorten auf.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.