RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
feinschwarzUte Leimgruber

feinschwarz,

Ute Leimgruber

Intervention gegen misogyne Stammtischweisheiten

Veröffentlichung:1.5.2026

Ute Leimgruber dekonstruiert zum Internationalen Frauentag gängige sexistische Floskeln aus ihrem theologisch-akademischen Umfeld. Gestützt auf Kate Mannes Analyse der Misogynie zeigt sie, wie scheinbar neutrale Argumente gegen Frauenquoten und Teilhabe strukturelle Benachteiligungen verschleiern.

Products

Anlässlich des Internationalen Frauentags dekonstruiert die Theologin Ute Leimgruber drei verbreitete misogyne Stammtischargumente: „Wir finden keine Referentinnen", „Frauen wollen gar nicht in Führungspositionen" und „Uns geht es nur um Leistung, nicht ums Geschlecht". Gestützt auf Kate Mannes Theorie der Misogynie als soziopolitischem Phänomen zeigt Leimgruber, wie diese Floskeln patriarchalische Strukturen aufrechterhalten, die faktische Benachteiligung von Frauen verschleiern und deren Forderungen nach gleichberechtigter Teilhabe delegitimieren. Dabei benennt sie konkrete Hindernisse wie den Gender Care Gap, Männerbünde und gläserne Wände und plädiert für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Wirkungen sexistischer Aussagen – unabhängig von der Intention der Sprechenden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.