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Woran glauben... - Streamer

Veröffentlichung:11.5.2021

Im ersten Teil unseres neuen Formates "Woran glauben..." haben wir Streamer gefragt, woran sie glauben, was sie begeistert, nach ihrem Lebensmotto uvm.

Das Video aus der Reihe „Simply Reli“ ist Teil eines Projekts, das sich mit der Frage „Woran glauben Menschen?“ beschäftigt. In dieser Ausgabe kommen Streamer und Gamer zu Wort, die über ihre persönlichen Überzeugungen, Werte und Lebenshaltungen sprechen. Dabei zeigt sich eine große Bandbreite an Glaubensvorstellungen: von Vertrauen in harte Arbeit und Durchhaltevermögen über religiöse Deutungen von Nächstenliebe bis hin zu einer distanzierten Haltung gegenüber institutionalisierter Religion. Darüber hinaus thematisieren die Interviewten, was ihnen Kraft gibt, welche Rituale sie im Alltag haben, wie sie mit Gebet umgehen und welche Rolle Religion in ihrem öffentlichen Auftreten spielt. Das Video vermittelt so einen authentischen Einblick in individuelle Formen von Glauben und Sinnsuche in der digitalen Lebenswelt.

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Das Video eignet sich besonders als lebensweltorientierter Zugang zu einer Unterrichtseinheit über „Glauben heute“, „Pluralität von Weltanschauungen“ oder „Religion im Alltag“. Durch die authentischen Aussagen aus der Gaming- und Streaming-Szene wird ein Kontext geschaffen, der für Lernende anschlussfähig ist und ihre Interessen aufgreift.

Methodisch kann das Video als Einstieg genutzt werden, um unterschiedliche Glaubenshaltungen sichtbar zu machen. Eine erste Aufgabe könnte darin bestehen, zentrale Aussagen der Interviewten herauszufiltern und zu ordnen (z. B. „Woran glauben die Personen?“ oder „Welche Werte werden genannt?“). Anschließend bietet sich eine vertiefende Gruppenarbeit an, in der Lernende einzelne Positionen analysieren und mit eigenen Erfahrungen vergleichen.

Ein besonderer Schwerpunkt kann auf der Reflexion von Glauben jenseits traditioneller Religionspraxis liegen: Was bedeutet es, „an etwas zu glauben“, auch ohne religiöse Bindung? Hier kann ein Vergleich mit klassischen religiösen Konzepten hergestellt werden, etwa mit der Idee der Nächstenliebe oder dem Vertrauen in Gott. Ebenso bietet sich eine Diskussion über die Rolle von Religion im öffentlichen Raum an, insbesondere im digitalen Kontext, wo Themen wie Religion und Politik häufig vermieden werden.

Kreative Methoden wie das Erstellen eigener Interviews, Podcasts oder Videostatements ermöglichen es Lernenden, sich aktiv mit der Fragestellung auseinanderzusetzen. Auch eine Reflexion über eigene Lebensmottos oder Kraftquellen kann integriert werden. Das Medium fördert insbesondere die Dialogfähigkeit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Weltanschauungen sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion und ethischen Urteilsbildung.

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9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

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9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

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