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Die orthodoxe Kirche

Veröffentlichung:18.11.2021

Die orthodoxe Kirche wurde im Jahr 33 von Jesus Christus gegründet. Ihre Geburtsstunde war Pfingsten, als der Heilige Geist auf die Apostel herabkam. Heute besteht sie aus 15 autokephalen Kirchen, die zusammen die eine orthodoxe Kirche bilden. Das Amt des Patriarchen, das Synodenwesen, die Patriarchate und die Grundlagen der orthodoxen Ekklesiologie werden dargestellt. 1054 fand das große Schisma statt. So wird auch die Geschichte der anderen großen Kirchen des Christentums vorgestellt.

Das Video bietet eine Einführung in das Selbstverständnis der Orthodoxen Kirche aus orthodoxer Perspektive. Es beschreibt die Entstehung der Kirche ausgehend von Jesus Christus, den Aposteln und dem Pfingstereignis und erläutert zentrale Grundlagen orthodoxer Ekklesiologie. Dabei werden die Bedeutung der Apostel, die apostolische Sukzession, die Rolle der Bischöfe, die Entstehung von Patriarchaten sowie das synodale Prinzip der Kirchenleitung vorgestellt. Das Medium erklärt die Organisation der Alten Kirche anhand der fünf historischen Patriarchate Rom, Konstantinopel, Antiochien, Alexandrien und Jerusalem und beschreibt die Entwicklung bis zum Großen Schisma von 1054. Darüber hinaus werden Unterschiede zwischen dem katholischen Papstamt und dem orthodoxen Verständnis kirchlicher Leitung dargestellt. Abschließend erläutert das Video die heutige Struktur der Orthodoxie mit ihren autokephalen und autonomen Kirchen sowie ihre weltweite Verbreitung. Das Medium vermittelt somit grundlegende Kenntnisse über Geschichte, Theologie und Kirchenstruktur der Orthodoxen Kirche.


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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zur Orthodoxie, zur Ekklesiologie sowie zur Vielfalt christlicher Kirchen. Da das Medium die Perspektive der Orthodoxen Kirche selbst wiedergibt, bietet es einen authentischen Zugang zum orthodoxen Kirchenverständnis und kann zugleich Anlass für eine kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen konfessionellen Sichtweisen sein. Lernende können zunächst zentrale Begriffe wie Apostel, apostolische Sukzession, Patriarchat, Synode und Autokephalie erschließen und deren Bedeutung für das orthodoxe Selbstverständnis herausarbeiten. Besonders gewinnbringend ist die Gegenüberstellung des synodalen Leitungsmodells der Orthodoxie mit dem katholischen Papstamt. Hierzu können Vergleichstabellen, Gruppenarbeiten oder Debatten eingesetzt werden. Ebenso bietet sich die Analyse des Großen Schismas als historischer Wendepunkt an, bei der die Lernenden verschiedene Ursachen und Perspektiven der Kirchenspaltung untersuchen. Die Darstellung der autokephalen Kirchen ermöglicht zudem einen Zugang zur weltweiten Vielfalt des orthodoxen Christentums. Methodisch können Schaubilder zur Kirchenstruktur erstellt, Zeitleisten entwickelt oder Expertenpuzzle durchgeführt werden. Das Video eignet sich darüber hinaus zur Förderung ökumenischer Kompetenz, da die Lernenden unterschiedliche Vorstellungen von Kirche, Autorität und Einheit kennenlernen und reflektieren. Besonders in der gymnasialen Oberstufe eröffnet das Medium die Möglichkeit, grundlegende Fragen nach kirchlicher Leitung, Tradition, Einheit und Vielfalt des Christentums vertieft zu diskutieren.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4a Auseinandersetzung in der Kirche. Von der Reformation zur Ökumene.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

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