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Was zur Hölle

Was zur Hölle

Der Christologische Streit kompakt erklärt

Veröffentlichung:3.4.2022

Das Video gibt einen fundierten Überblick über die christologischen Auseinandersetzungen der Alten Kirche und die Entwicklung der Lehre von Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch. Ausgangspunkt ist die zentrale Frage des christlichen Glaubens, wie in Jesus von Nazareth göttliche und menschliche Natur zusammen gedacht werden können. Das Medium zeichnet die theologischen Debatten der ersten Jahrhunderte nach und erläutert die unterschiedlichen Positionen der alexandrinischen und antiochenischen Schule. Dabei werden wichtige Persönlichkeiten wie Apollinaris, Nestorius, Kyrill von Alexandrien und Papst Leo der Große vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Konzilien von Ephesus und Chalkedon, die maßgeblich zur Formulierung der christologischen Dogmen beitrugen. Das Video zeigt, wie theologische Fragestellungen, kirchenpolitische Interessen und Machtkonflikte miteinander verwoben waren und schließlich zur klassischen Zweinaturenlehre führten, nach der Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich ist.

Der Christologische Streit - eins der Horrorthemen für das kirchengeschichtliche Examen in der Theologie. Wie ist das mit den Anteilen in Jesu Person? Wie viel Gott steckt in ihm, wie viel Mensch? Die Theologie des 5. Jahrhunderts hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Gemischt mit dem Machtkampf der Patriarchate kam man auf dem Konzil von Chalcedon schließlich zu einem Kompromiss: Die Zwei-Naturenlehre wurde orthodox. Dazu spricht der evangelische Pfarrer Dr. Wolfram Kerner.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video insbesondere für die gymnasiale Oberstufe sowie für vertiefende Unterrichtseinheiten zu Christologie, Kirchengeschichte und Dogmatik. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Jesus Christus sammeln und diskutieren, welche Bedeutung seine Menschlichkeit und Göttlichkeit für den christlichen Glauben haben. Anschließend bietet das Video eine ausgezeichnete Grundlage, um die historischen Entwicklungen der frühen Kirche nachzuvollziehen und die Entstehung zentraler Glaubensaussagen zu verstehen. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der verschiedene theologischen Positionen untersucht und anschließend in einer Debatte vertreten werden. Ebenso können die Lernenden die unterschiedlichen Christologien in Form von Schaubildern oder Zeitleisten visualisieren. Besonders gewinnbringend ist die Analyse der Konzilien von Ephesus und Chalkedon als Beispiele für die Verbindung von theologischer Reflexion, kirchlicher Autorität und politischer Macht. In höheren Jahrgangsstufen kann zudem die Frage diskutiert werden, warum Glaubensgemeinschaften verbindliche Glaubensformeln entwickeln und welche Bedeutung Dogmen heute noch besitzen. Das Medium fördert historisches Denken, theologisches Urteilsvermögen und die Fähigkeit, komplexe Glaubensaussagen differenziert zu analysieren. Zugleich eröffnet es einen Zugang zur Frage, wie Christinnen und Christen bis heute die Person Jesu verstehen und deuten.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 2. Der Geist Jesu Christi als Lebensprinzip der Gemeinde.

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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