Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie für die unteren Klassen der Sekundarstufe. Die Erzählung der Emmausjünger eröffnet den Lernenden einen lebensnahen Zugang zu den Themen Hoffnung, Enttäuschung, Vertrauen und Gottes Begleitung. Zu Beginn des Unterrichts können die Lernenden von Situationen berichten, in denen sie traurig, enttäuscht oder ratlos waren und welche Menschen ihnen in solchen Momenten geholfen haben. Dadurch entsteht ein persönlicher Bezug zur biblischen Geschichte.
Während des Sehens können Beobachtungsaufträge formuliert werden. Die Lernenden achten darauf, welche Gefühle die beiden Jünger begleiten, weshalb sie Jesus zunächst nicht erkennen, wodurch sie ihn schließlich erkennen und wie sich ihre Haltung nach der Begegnung verändert. Anschließend werden die Beobachtungen gemeinsam ausgewertet und mit der Osterbotschaft verbunden.
Im Unterrichtsgespräch kann herausgearbeitet werden, dass Jesus die Jünger auf ihrem Weg begleitet, obwohl sie ihn zunächst nicht erkennen. Die Lernenden entdecken, dass Gott Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen nahe ist und Hoffnung schenkt. Ebenso kann darüber gesprochen werden, welche Bedeutung das gemeinsame Brotbrechen für die Jünger hat und weshalb die Begegnung mit Jesus ihre Trauer in Freude verwandelt.
Methodisch bietet das Video vielfältige Möglichkeiten der Vertiefung. Die Lernenden können den Weg nach Emmaus auf einer Karte nachvollziehen oder die Geschichte als Rollenspiel darstellen. Ebenso eignen sich Standbilder zu den entscheidenden Szenen oder ein Tagebucheintrag aus der Sicht eines Emmausjüngers. Kreative Aufgaben wie das Gestalten eines Hoffnungsweges, eines Lichtbildes oder einer Gedankenkarte zu den Begriffen Vertrauen, Hoffnung und Begleitung fördern die persönliche Auseinandersetzung mit der Erzählung. Darüber hinaus kann die Geschichte mit weiteren Auferstehungserzählungen verglichen werden. Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Ostern, Auferstehung, Hoffnung, Vertrauen, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gottes Gegenwart im Alltag.
Fragestellungen zum Video mit Antworten
Warum sind die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus traurig?
Sie glauben, dass mit dem Tod Jesu alles vorbei ist und ihre Hoffnungen zerstört wurden.
Warum erkennen die Jünger Jesus zunächst nicht?
Sie sind von ihrer Trauer und Enttäuschung erfüllt und erkennen deshalb nicht, dass Jesus sie auf ihrem Weg begleitet.
Wann erkennen die Jünger den auferstandenen Jesus?
Sie erkennen ihn, als er das Brot nimmt, Gott dankt und es mit ihnen teilt.
Wie verändert die Begegnung mit Jesus die beiden Jünger?
Ihre Trauer verwandelt sich in Freude und Hoffnung. Sie kehren sofort nach Jerusalem zurück, um den anderen von ihrer Begegnung zu erzählen.
Welche Botschaft vermittelt die Geschichte von den Emmausjüngern?
Jesus begleitet Menschen auch dann, wenn sie seine Gegenwart nicht sofort wahrnehmen. Er schenkt Hoffnung und neue Zuversicht.
Was können Lernenden aus der Geschichte für ihr eigenes Leben mitnehmen?
Sie erfahren, dass sie mit Sorgen und Enttäuschungen nicht allein sind und dass Gespräche, Gemeinschaft, Gebet und Vertrauen neue Hoffnung schenken können.
Welche Bedeutung hat das Brotbrechen in der Geschichte?
Das gemeinsame Brotbrechen erinnert an das Abendmahl und wird zum Zeichen dafür, dass Jesus mitten unter den Menschen gegenwärtig ist.
Warum gehört die Emmausgeschichte zur Osterbotschaft?
Sie zeigt, dass der auferstandene Jesus lebt, Menschen begegnet und ihnen neue Hoffnung und Vertrauen für ihren weiteren Lebensweg schenkt.