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Schulentwicklung NRW

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Bildsprache des Korans

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde " Bildsprache des Korans" mit neuen Seiten und drei Materialien untersucht Symbole und Gleichnisse im Koran. Der Arbeitsvorgang zum Beschreiben und deuten einer Sure wird eingeübt. Das exemplarische Beispiel ist der Baum des guten Wortes, der sowohl im koran als auch den Psalmen der bibel vorkommt.

Die Symbolsprache und die Gleichnisse dort werden auch mit denen im neuen Testament verglichen. Dabei wird auch die Exegese des Korans eingeübt und der Umgang mit dessen Bildersprache.

Das Material „Bildsprache des Korans“ thematisiert die Bedeutung von Metaphern, Gleichnissen und sprachlichen Bildern im Koran am Beispiel des Gleichnisses vom guten Wort in Sure Ibrahim 14:24 bis 25. Ausgehend von einem koranischen Bild vom guten Baum mit festen Wurzeln und reichen Früchten setzen sich die Lernenden mit der symbolischen Sprache des Korans auseinander. Das Material erläutert zudem die Bedeutung von Bildsprache in der islamischen Gelehrtentradition und zeigt, wie islamische Denker seit dem frühen Mittelalter Metaphern als Mittel zur Erkenntnis und zur Vertiefung religiösen Verstehens interpretierten. Ergänzend wird ein Vergleich mit biblischen Baumgleichnissen ermöglicht sowie eine kreative Auseinandersetzung durch die Analyse einer Skulptur angeregt. Die Unterrichtseinheit verbindet koranische Exegese, interreligiöses Lernen und sprachliche Bildung miteinander.

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Didaktisch bietet das Material vielfältige Möglichkeiten, die Kompetenz der Lernenden im Umgang mit religiöser Sprache zu fördern. Die Lernenden erschließen zunächst die Bedeutung des koranischen Gleichnisses durch Austausch und Deutung, bevor sie die Bildsprache systematisch analysieren. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von sprachsensiblem Lernen und theologischer Reflexion, da die Lernenden Fachbegriffe wie Metapher, Gleichnis und Symbol anwenden und deren Funktion im religiösen Kontext untersuchen. Die strukturierenden Formulierungshilfen unterstützen die Entwicklung fachsprachlicher Kompetenzen und ermöglichen differenzierte Zugänge für heterogene Lerngruppen. Die kreative Aufgabe zur Visualisierung des Gleichnisses eröffnet persönliche Zugänge und fördert ästhetisches Lernen. Der Vergleich zwischen Koran und Bibel stärkt die Fähigkeit zum interreligiösen Dialog und verdeutlicht Gemeinsamkeiten religiöser Bildwelten. Das Ergänzungsmaterial zur Skulptur kann zur Binnendifferenzierung eingesetzt werden und erweitert die Perspektive um kunstpädagogische Zugänge. Besonders geeignet ist das Material für kooperative Lernformen wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Unterrichtsgespräche, da unterschiedliche Deutungen der Bildsprache miteinander verglichen und reflektiert werden können. Die Unterrichtseinheit eignet sich darüber hinaus, um über die Bedeutung von Sprache, Kommunikation, Verantwortung und den Einfluss von Worten auf das menschliche Zusammenleben nachzudenken.

Der Einstieg gelingt über das Gleichnis des Guten Wortes im Koran. Eine Tabelle erklärt den Arbeitsvorgang zum beschreiben und deuten einer Sure.

Aus der tabellarischen Vers-Analyse wird ein Bild gezeichnet.

Derselbe Vorgang wird für einen Psalm aus der Bibel wiederholt. Die Ergebnisse werden verglichen. Koran und Bibel haben in diesem Ausschnitt einen sehr ähnlichen Wortlaut.

Als Ergänzung kann ein weiteres Material verwendet werden. Darin wird eine Bildanalyse unternommen. Auf dem Bild erscheint ein Baum der in einer Hälfte kahl und in einer Hälfte mit Laub dargestellt ist. Dieses Bild wird anhand einer weiteren tabellarischen Analyse-Vorlage bearbeitet.

Daran zeigt sich, das Interpretationen einzelner Personen zu einem Sachverhalt subjektiv sind und sehr unterschiedlich sein können. Die Hauptaussage wird aber meistens recht ähnlich ausfallen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.2 Dem Islam begegnen. Auseinandersetzung und Toleranz.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

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30.4.2024

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