Für den Religionsunterricht eignet sich das Material besonders, um die Marienverehrung sowie zentrale Inhalte der christlichen Auferstehungshoffnung zu erschließen. Nach einer Einführung über bekannte Marienbilder oder Marienfeste können die Lernenden ihre Vorstellungen von Maria und vom Leben nach dem Tod austauschen. Die Arbeitsblätter helfen dabei, biblische Texte, kirchliche Traditionen und die Bedeutung des Hochfestes zu erschließen. Bibelstellen wie die Verkündigung an Maria, der Lobgesang Magnificat oder die Frau aus der Offenbarung des Johannes ermöglichen einen vertieften Zugang zu den theologischen Aussagen. Gespräche über Hoffnung, Vertrauen auf Gott, ewiges Leben und die Würde des Menschen fördern die religiöse Sprachfähigkeit und die ethische Urteilsbildung. Kreative Methoden wie Bildbetrachtungen, Symbolarbeit, Gebetsgestaltungen, das Schreiben eigener Hoffnungsgebete oder die Gestaltung eines Marienfensters ermöglichen einen handlungsorientierten Zugang. Das Material eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und kann mit Kunst, Geschichte oder Musik verbunden werden.
Der Film kann ab Sekundarstufe II im Religions-, Ethik- oder Biologieunterricht sowie in der Ausbildung von Hospiz- und Pflegekräften eingesetzt werden. Thematisch erschließt sich der Film über drei Kapitel: (1) Der Körper als vergängliches, aber wertzuschätzendes Gut, (2) Sterben als Übergang mit existenzieller Bedeutung, (3) Vorstellungen vom Leben nach dem Tod. Es wird ein multiperspektivischer Zugang genutzt – persönliche, naturwissenschaftliche und theologische Stimmen kommen zu Wort. Didaktisch eignen sich vielfältige Methoden: Sichtung einzelner Kapitel mit anschließender Diskussion, Arbeit mit Arbeitsblättern (z. B. zu Menschenwürde, Nahtoderfahrungen, Auferstehungsvorstellungen), Interviews, Rollenspiele und die Erstellung von Mindmaps oder Präsentationen. Religiös wird besonders das christliche Konzept der leiblichen Auferstehung vermittelt, aber auch alternative Sichtweisen (Wiedergeburt, Energiefluss etc.) werden thematisiert. Das Material legt großen Wert auf empathische Zugänge und fördert eine reflektierte Auseinandersetzung mit Tod, Sterben, Trauer und Hoffnung.