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Frank Lüdke

Frank Lüdke

Dogmatik 003 Was heißt Glauben?

Veröffentlichung:24.9.2022

Das Video beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage, was christlicher Glaube eigentlich bedeutet. Dabei wird zwischen dem Glauben als Zustimmung zu bestimmten Glaubensinhalten und dem Glauben als persönlichem Vertrauen auf Gott unterschieden. Anhand theologischer Begriffe wie Glaubensinhalt, Zustimmung und Vertrauen wird erläutert, dass christlicher Glaube weit mehr ist als das bloße Fürwahrhalten von Lehrsätzen. Im Mittelpunkt steht die persönliche Beziehung zu Gott, die als vertrauensvolle Begegnung verstanden wird. Darüber hinaus stellt das Video den Theologen Emil Brunner und sein Werk Wahrheit als Begegnung vor. Seine Gedanken zur Ich Du Beziehung zwischen Gott und Mensch werden auf zentrale Themen der christlichen Lehre angewendet und verdeutlichen, dass alle Bereiche der Dogmatik auf die Gemeinschaft mit Gott ausgerichtet sind.

Das Video „Dogmatik 003 – Was heißt Glauben?“ führt Schülerinnen und Schüler in die Grundfrage des christlichen Glaubens ein. Es thematisiert den Unterschied zwischen Alltagsglauben und religiösem Glauben, macht zentrale Dimensionen des Vertrauens deutlich und zeigt, wie Glauben sowohl intellektuelles Fürwahrhalten als auch ein personales Beziehungsgeschehen ist. Dabei werden anschauliche Beispiele aus Lebenswelt, Bibel und Theologie herangezogen, um die Vielschichtigkeit des Glaubensbegriffes verständlich zu machen.



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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, wenn die Themen Glaube, Gottesbeziehung, Dogmatik oder christliche Anthropologie behandelt werden. Das Video kann als motivierender Einstieg genutzt werden, indem Lernende zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Glauben sammeln und zwischen Wissen, Überzeugung und Vertrauen unterscheiden. Während des Sehens können die drei Schritte des Glaubens nach Martin Luther in einer Übersicht festgehalten und anhand biblischer Beispiele erläutert werden. Anschließend bietet sich eine gemeinsame Auswertung an, in der die Unterschiede zwischen einem rein verstandesmäßigen Glauben und einer persönlichen Gottesbeziehung herausgearbeitet werden. In Gruppenarbeit können Lernende zentrale Aussagen Emil Brunners erschließen und auf biblische Texte übertragen. Ebenso eignet sich das Medium für Gespräche über die Bedeutung von Vertrauen im Alltag und im Glauben sowie über die Frage, weshalb christlicher Glaube mehr ist als das Zustimmen zu Glaubensaussagen. In einer vertiefenden Unterrichtsphase können Lernende untersuchen, wie sich die Beziehung zwischen Gott und Mensch in unterschiedlichen Themen der christlichen Lehre widerspiegelt. Das Video fördert theologisches Grundwissen, die Reflexionsfähigkeit, die Urteilskompetenz sowie die Fähigkeit, persönliche und theologische Dimensionen des Glaubens miteinander zu verbinden.

Für den Unterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte. Didaktisch eignet es sich besonders für die Einführung in dogmatische Fragestellungen ab der Mittel- bis Oberstufe. Methodisch lässt es sich in unterschiedlichen Sozialformen einsetzen: als Impuls zur Erarbeitung zentraler Begriffe, zur Diskussion im Plenum oder in Kleingruppenarbeit, bei der die Schüler verschiedene Facetten des Glaubens (z. B. Vertrauen, Zweifel, Entscheidung, Erfahrung) herausarbeiten und mit ihrer eigenen Lebenswelt verbinden. Eine mögliche methodische Vorgehensweise ist, zunächst den Alltagsbegriff von „glauben“ zu sammeln, um daran anschließend den spezifisch religiösen Glaubensbegriff zu entfalten. Das Medium bietet sich zudem für vertiefende Reflexionen über die Spannung von Wissen und Glauben an und eröffnet die Möglichkeit, theologische Positionen mit persönlichen Erfahrungen ins Gespräch zu bringen. Durch kreative Methoden – etwa Rollenspiele, Symbolarbeit oder die Gestaltung von Glaubensbiographien – können die Lernenden den abstrakten Begriff mit konkreten Ausdrucksformen verknüpfen.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


Welche Grundfrage behandelt das Video?

Das Video erklärt, was christlicher Glaube bedeutet und warum Glaube mehr ist als das bloße Fürwahrhalten religiöser Aussagen.


Welche beiden Bedeutungen des Wortes Glaube werden unterschieden?

Unterschieden werden der Glaube als Zustimmung zu Glaubensinhalten und der Glaube als persönliches Vertrauen auf Gott.


Welche drei Schritte des Glaubens beschreibt Martin Luther?

Martin Luther unterscheidet Kenntnis der christlichen Botschaft, Zustimmung zu ihren Aussagen und das persönliche Vertrauen auf Gott.


Warum reicht Wissen über den christlichen Glauben allein nicht aus?

Kenntnisse über den Glauben machen einen Menschen noch nicht zum Christen. Erst die vertrauensvolle Beziehung zu Gott macht den christlichen Glauben aus.


Welche Bedeutung hat Vertrauen im christlichen Glauben?

Vertrauen bildet den Kern des Glaubens. Es beschreibt die persönliche Beziehung zwischen Gott und Mensch.


Welche Rolle spielt Emil Brunner im Video?

Emil Brunner wird als bedeutender Theologe vorgestellt, der den Glauben als persönliche Begegnung zwischen Gott und Mensch beschreibt.


Was meint Emil Brunner mit Wahrheit als Begegnung?

Wahrheit entsteht nicht allein durch richtige Aussagen, sondern in der lebendigen Beziehung zwischen Gott und Mensch.


Welche Bedeutung hat die Bibel nach dem Video?

Die Bibel vermittelt nicht nur Glaubensinhalte, sondern lädt Menschen dazu ein, in eine persönliche Beziehung zu Gott einzutreten.


Warum bleibt die christliche Lehre trotzdem wichtig?

Die Lehre beschreibt den Gott, dem Christen vertrauen. Sie bildet die Grundlage für eine tragfähige Gottesbeziehung.


Welche Bedeutung hat die Ich Du Beziehung für den Glauben?

Die Beziehung zwischen Gott und Mensch steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Sie prägt das Verständnis von Erlösung, Gemeinschaft und Nachfolge.


Welche Kompetenzen können durch die Arbeit mit dem Video gefördert werden?

Lernende unterscheiden verschiedene Dimensionen des Glaubens, reflektieren die Bedeutung von Vertrauen, setzen sich mit theologischen Positionen auseinander und entwickeln ein vertieftes Verständnis christlicher Gottesbeziehung.


Welche Unterrichtsmethoden eignen sich für die Arbeit mit dem Video?

Geeignet sind Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Mindmap, Placemat Methode, Think Pair Share, Lerntempoduett, Bibelarbeit, philosophisches Gespräch, Diskussion sowie schriftliche Reflexion über die eigene Bedeutung von Glauben und Vertrauen.

Hessen

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Rheinland-Pfalz

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