Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie für die Arbeit in Gemeinde, Katechese und Kindergruppen. Die Lektionen können einzeln oder als vollständige Unterrichtsreihe eingesetzt werden. Ein Unterrichtsgespräch über alltägliche Erfahrungen wie Hunger, Licht, Orientierung, Gemeinschaft oder Vertrauen bietet einen motivierenden Einstieg und knüpft unmittelbar an die Lebenswelt der Lernenden an. Im weiteren Unterrichtsverlauf können die biblischen Texte gemeinsam gelesen, erzählt oder mithilfe des Mediums erschlossen werden. Die symbolischen Aussagen Jesu sollten gemeinsam entschlüsselt und mit den jeweiligen Erzählzusammenhängen verbunden werden. Gesprächsimpulse regen dazu an, die Bedeutung der Ich bin Worte für den christlichen Glauben und für das eigene Leben zu reflektieren. Kreative Arbeitsformen wie das Gestalten von Symbolbildern, das Erstellen eines Lerntagebuches, das Schreiben eigener Gebete oder das Anfertigen eines Symbolbuches fördern eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Rollenspiele, Standbilder sowie Partner und Gruppenarbeit unterstützen das handlungsorientierte Lernen und stärken die Kommunikationsfähigkeit. Eine gemeinsame Abschlussreflexion ermöglicht es den Lernenden, die Bildworte Jesu mit eigenen Erfahrungen in Beziehung zu setzen und ihre persönliche Bedeutung zu formulieren. Auf diese Weise fördert das Medium das Verständnis biblischer Symbolsprache, erweitert die religiöse Sprachfähigkeit und unterstützt die Entwicklung eines reflektierten Glaubensverständnisses.
Zentraler Gedanke ist: Es gibt nur einen Weg zu Gott – Jesus. Er hat durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg zum Vater geöffnet. Kinder sollen erkennen, dass weder gute Taten noch religiöse Gewohnheiten (Beten, Kirchgang, Bibellesen) sie in den Himmel bringen, sondern allein der Glaube an Jesus Christus.
Der Unterricht beginnt mit einem anschaulichen Einstieg über das „Nach-Hause-Kommen“ in ein warmes Wohnzimmer, um Geborgenheit als Symbol für das „Vaterhaus“ im Himmel zu verdeutlichen. Im Hauptteil wird die Passahgeschichte aus Ägypten erzählt und mit Jesu Opfer am Kreuz verbunden. Dabei wird erklärt, dass das Blut des Passahlammes – wie später Jesu Tod – Rettung bedeutet. Judas’ Verrat, Jesu Gespräch mit Petrus und die Ankündigung der himmlischen Wohnungen werden kindgerecht nacherzählt. Die Kinder werden eingeladen, Jesus zu vertrauen und ihm nachzufolgen.
Zur Vertiefung bietet das Material ein Bibelverslernen (Joh 14,6), Gesprächsanlässe, Wiederholungsfragen und spielerische Aktivitäten wie ein Quiz („Leiterlispiel“), Bastelarbeiten („Vaterhaus“, „Ballon-Labyrinth“, „Pop-up-Dorf“, „Geduldspiel“) und Rätsel. Diese sollen den Leitgedanken – Jesus ist der Weg zu Gott – auf kreative Weise erfahrbar machen.
Die didaktische Zielsetzung liegt in einer persönlichen Glaubensermutigung: Kinder sollen verstehen, dass sie Jesus als Retter annehmen und ihr „altes Leben“ hinter sich lassen können. Das Material verbindet biblische Erzählung, Glaubenslehre und praktische Umsetzung mit spielerischen Elementen und lädt zu einem persönlichen Gespräch über den Glauben ein.