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Samuel Jajalian

Samuel Jajalian

Hedonismus einfach erklärt (Aristippus of Cyrene)

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video führt in den Hedonismus des antiken Philosophen Aristippos von Kyrene und der nach ihm benannten Schule der Kyrenaiker ein. Ausgangspunkt ist die verbreitete alltagssprachliche Vorstellung, Hedonismus bedeute ein ausschweifendes Leben, das ausschließlich auf unmittelbaren Genuss ausgerichtet sei. Dieser Vorstellung wird das philosophische Verständnis des Hedonismus gegenübergestellt. Aristippos, der als Schüler des Sokrates und als Begründer des Hedonismus vorgestellt wird, lebte im antiken Griechenland. Da die Schriften von Aristippos und den Kyrenaikern verloren gegangen sind, beruht das heutige Wissen über ihre Philosophie auf Berichten anderer antiker Autoren. Das Video macht deshalb ausdrücklich auf die begrenzte Quellenlage aufmerksam. Im Mittelpunkt steht anschließend die erkenntnistheoretische Annahme der Kyrenaiker, dass Menschen nur hinsichtlich ihrer eigenen Empfindungen Gewissheit besitzen können, nicht jedoch hinsichtlich der Dinge, die diese Empfindungen verursachen. Darauf aufbauend wird die hedonistische Ethik erläutert: Lustvolle Empfindungen gelten als gut und schmerzhafte Empfindungen als schlecht. Gegenwärtige Lust, die als hēdonē bezeichnet wird, bildet das höchste Ziel menschlichen Handelns und gilt als intrinsisches Gut. Andere Güter wie Freundschaft, Reichtum oder sportliche Betätigung besitzen dagegen instrumentellen Wert, sofern sie Lust ermöglichen. Anhand des Beispiels des Sparens für das Rentenalter verdeutlicht das Video die Konzentration der Kyrenaiker auf die gegenwärtige Lust. Abschließend wird zwischen hēdonē als gegenwärtiger Lustempfindung und Eudaimonia als Lebensglück unterschieden. Das Lebensglück ergibt sich aus der Gesamtheit einzelner Lustmomente, während die gegenwärtige Lust das eigentlich um ihrer selbst willen erstrebte Gut darstellt.

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Das Video eignet sich im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 10 besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen Glück, gelingendes Leben, Sinn, ethisches Handeln, Menschenbild und Lebensgestaltung. Die Frage, was ein gutes und glückliches Leben ausmacht, besitzt für Lernende eine hohe lebensweltliche Relevanz. Zugleich ermöglicht das Medium eine Auseinandersetzung mit einer antiken philosophischen Position, die mit religiösen und christlich ethischen Vorstellungen vom guten Leben verglichen werden kann. Besonders ergiebig ist dabei die Unterscheidung zwischen kurzfristiger Lust und einem umfassenden Verständnis von Lebensglück.

Als Einstieg bietet sich eine Auseinandersetzung mit dem Alltagsverständnis von Hedonismus an, das auch den Ausgangspunkt des Videos bildet. Die Lernenden können zunächst spontan notieren, was sie mit den Begriffen Genuss, Lust und Hedonismus verbinden. Anschließend können die Vorstellungen im Unterricht gesammelt und geordnet werden. Dabei ist zu erwarten, dass Hedonismus teilweise mit Konsum, Feiern, Bequemlichkeit und der unmittelbaren Erfüllung eigener Wünsche verbunden wird. Das Video kann anschließend mit dem Arbeitsauftrag betrachtet werden, das philosophische Verständnis der Kyrenaiker mit diesen ersten Assoziationen zu vergleichen. Auf diese Weise werden Vorwissen und mögliche Vorurteile aktiviert und im Verlauf des Unterrichts überprüft.

Für die Erarbeitung empfiehlt sich eine abschnittsweise Rezeption. Der erste Schwerpunkt kann auf der erkenntnistheoretischen Grundlage liegen. Die Lernenden sollten herausarbeiten, warum die Kyrenaiker zwischen einer Empfindung und deren Ursache unterscheiden. Das im Video verwendete Beispiel des Schmerzes eignet sich dazu, diese zunächst abstrakte Überlegung nachvollziehbar zu machen. Die Lernenden können weitere Beispiele entwickeln. Wer Angst empfindet, kann sich der Angst als Empfindung sicher sein, ohne sicher wissen zu können, ob die Ursache der Angst tatsächlich eine Gefahr darstellt. Damit lässt sich erarbeiten, weshalb die Kyrenaiker den unmittelbar erlebten Empfindungen eine besondere Bedeutung zusprechen.

In einem zweiten Schritt sollte der Zusammenhang zwischen Erkenntnistheorie und Ethik herausgearbeitet werden. Die entscheidende Frage lautet dabei, wie die Annahme über die Sicherheit von Empfindungen zur Auffassung führt, Lust sei das höchste Gut. Die Lernenden können hierzu eine Argumentationskette erstellen: Empfindungen sind unmittelbar gewiss / Lust ist eine positive Empfindung / Schmerz ist eine negative Empfindung / Lust wird um ihrer selbst willen angestrebt / gegenwärtige Lust gilt als intrinsisches Gut. Auf diese Weise erkennen die Lernenden, dass die ethische Position nicht isoliert steht, sondern auf bestimmten erkenntnistheoretischen Voraussetzungen beruht.

Besondere Aufmerksamkeit sollte der Unterscheidung zwischen intrinsischen und instrumentellen Gütern gewidmet werden. Diese Unterscheidung besitzt über das konkrete Video hinaus eine hohe Bedeutung für ethische Fragestellungen. Lernende können verschiedene Güter wie Freundschaft, Geld, Bildung, Gesundheit, Anerkennung, Freizeit oder Erfolg danach untersuchen, ob diese um ihrer selbst willen oder als Mittel für etwas anderes erstrebenswert erscheinen. Anschließend können sie prüfen, ob sie der Auffassung der Kyrenaiker zustimmen würden, dass diese Güter letztlich nur insofern wertvoll sind, als sie Lust ermöglichen.

Das im Video verwendete Beispiel des Sparens für das Rentenalter eignet sich für eine problemorientierte Diskussion. Für Lernende der Jahrgangsstufe 10 kann das Beispiel durch näher an ihrer Lebenswelt liegende Entscheidungssituationen ergänzt werden. Denkbar ist etwa die Frage, ob verfügbares Geld sofort für ein persönliches Vergnügen ausgegeben oder für einen späteren Wunsch gespart werden sollte. Ebenso kann diskutiert werden, ob ein freier Nachmittag für unmittelbare Freizeit genutzt oder für die Vorbereitung auf eine wichtige Prüfung eingesetzt werden sollte. Die Lernenden können zunächst aus der Perspektive der Kyrenaiker argumentieren und anschließend ihre persönliche Position formulieren. Dabei sollte deutlich werden, dass die Wiedergabe einer philosophischen Position und deren persönliche Bewertung zwei unterschiedliche Leistungen darstellen.

Die Unterscheidung von hēdonē und Eudaimonia ermöglicht eine weiterführende Beschäftigung mit unterschiedlichen Vorstellungen von Glück. Die Lernenden können untersuchen, ob ein glückliches Leben lediglich aus möglichst vielen angenehmen Augenblicken besteht oder ob zu einem gelingenden Leben weitere Aspekte gehören. Denkbare Kriterien sind Beziehungen, Vertrauen, Verantwortung, Sinn, Gesundheit, Gerechtigkeit, Hoffnung und die Erfahrung von Gemeinschaft. Die Position der Kyrenaiker kann dadurch mit anderen philosophischen und religiösen Vorstellungen vom gelingenden Leben in Beziehung gesetzt werden.

Für den Religionsunterricht bietet sich insbesondere ein Vergleich mit christlichen Vorstellungen von Glück und gelingendem Leben an. Die Lernenden können beispielsweise untersuchen, welche Bedeutung Nächstenliebe, Verantwortung für andere Menschen, Gemeinschaft und die Beziehung zu Gott für ein christliches Verständnis des guten Lebens besitzen. Dabei sollte der Hedonismus nicht vorschnell als egoistische Gegenposition zum Christentum dargestellt werden. Stattdessen sollten unterschiedliche Vorstellungen vom höchsten Gut zunächst sachgerecht rekonstruiert und anschließend miteinander verglichen werden. Dadurch wird eine differenzierte ethische Urteilsbildung gefördert.

Methodisch eignet sich auch ein philosophisches Gespräch. Als Impuls kann die Aussage dienen: „Ein gutes Leben besteht aus möglichst vielen guten Augenblicken.“ Die Lernenden positionieren sich zunächst zu dieser Aussage und begründen ihre Entscheidung. Anschließend erhalten sie den Auftrag, die Aussage aus der Perspektive der Kyrenaiker zu verteidigen. In einer zweiten Gesprächsrunde können Einwände entwickelt werden. Dadurch üben die Lernenden Perspektivübernahme, Argumentation und begründete Urteilsbildung.

Zur Ergebnissicherung kann eine Concept Map erstellt werden. Im Zentrum steht der Begriff Hedonismus. Von diesem aus werden Aristippos, Kyrenaiker, Empfindung, Lust, Schmerz, hēdonē, Eudaimonia, intrinsisches Gut und instrumentelles Gut miteinander verbunden. Entscheidend ist, dass die Lernenden die Beziehungen zwischen den Begriffen sprachlich erklären können. Das Video sollte damit nicht nur der Informationsvermittlung dienen, sondern Ausgangspunkt für eine eigenständige philosophische und religionspädagogische Auseinandersetzung mit der Frage sein, worin ein gutes und gelingendes Leben besteht.



Aufgabe 1, Operator: Beschreiben

Beschreiben Sie das Verständnis von Lust und Schmerz bei den Kyrenaikern.

Musterantwort: Die Kyrenaiker unterscheiden zwischen lustvollen und schmerzvollen Empfindungen. Lustvolle Empfindungen gelten als gut, während schmerzvolle Empfindungen als schlecht gelten. Nach ihrer Auffassung streben empfindungsfähige Lebewesen nach Lust und versuchen, Schmerz zu vermeiden. Deshalb betrachten die Kyrenaiker Lust als höchstes Gut und als Ziel menschlichen Handelns. Entscheidend ist vor allem die gegenwärtige Lustempfindung, die mit dem griechischen Begriff hēdonē bezeichnet wird.


Aufgabe 2, Operator: Erläutern

Erläutern Sie die erkenntnistheoretische Grundannahme der Kyrenaiker anhand eines Beispiels.

Musterantwort: Die Kyrenaiker gehen davon aus, dass Menschen sich ihrer Empfindungen sicher sein können, nicht jedoch der Ursachen dieser Empfindungen. Wenn ein Mensch beispielsweise Schmerzen empfindet, kann er sich sicher sein, dass er diese Schmerzen tatsächlich erlebt. Er kann sich jedoch darüber täuschen, wodurch die Schmerzen verursacht werden. Vergleichbar ist die Erfahrung von Angst. Die Angst wird tatsächlich empfunden, obwohl sich später herausstellen kann, dass überhaupt keine wirkliche Gefahr bestanden hat. Die Kyrenaiker unterscheiden deshalb zwischen der Gewissheit einer Empfindung und der Unsicherheit hinsichtlich ihrer Ursache.


Aufgabe 3, Operator: Erklären

Erklären Sie den Unterschied zwischen einem intrinsischen und einem instrumentellen Gut anhand der Position der Kyrenaiker.

Musterantwort: Ein intrinsisches Gut ist um seiner selbst willen wertvoll. Bei den Kyrenaikern besitzt die gegenwärtige Lust diesen Wert. Sie wird nicht angestrebt, um damit ein weiteres Ziel zu erreichen, sondern ist selbst das Ziel. Instrumentelle Güter sind dagegen Mittel zur Erreichung eines anderen Gutes. Freundschaft, Reichtum oder sportliche Betätigung können beispielsweise instrumentelle Güter sein, wenn sie deshalb angestrebt werden, weil sie Lust ermöglichen.


Aufgabe 4, Operator: Vergleichen

Vergleichen Sie hēdonē und Eudaimonia im Hedonismus der Kyrenaiker.

Musterantwort: Hēdonē bezeichnet die gegenwärtige Lustempfindung und damit einen konkreten angenehmen Augenblick. Eudaimonia bezeichnet dagegen das Lebensglück und umfasst die Gesamtheit vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Lustempfindungen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass hēdonē bei den Kyrenaikern als intrinsisches Gut um ihrer selbst willen angestrebt wird. Eudaimonia besitzt dagegen keinen entsprechenden eigenständigen Wert, sondern ergibt sich aus der Vielzahl einzelner Lustmomente.


Aufgabe 5, Operator: Analysieren

Analysieren Sie den Zusammenhang zwischen der Erkenntnistheorie der Kyrenaiker und ihrer Auffassung vom guten Leben.

Musterantwort: Die Kyrenaiker gehen zunächst davon aus, dass Menschen nur hinsichtlich ihrer eigenen Empfindungen unmittelbare Gewissheit besitzen. Die Dinge, die diese Empfindungen verursachen, können dagegen falsch beurteilt werden. Daraus ergibt sich eine besondere Bedeutung der Empfindungen für die Ethik. Positive Empfindungen werden als Lust und negative Empfindungen als Schmerz verstanden. Weil die unmittelbar erlebte Lust sicher erfahren werden kann, wird sie zum höchsten Gut erklärt. Die Vorstellung vom guten Leben beruht somit auf der erkenntnistheoretischen Annahme, dass unmittelbare Empfindungen einen besonderen Status besitzen.


Aufgabe 6, Operator: Anwenden

Wenden Sie die Position der Kyrenaiker auf folgende Situation an: Eine Person besitzt 100 Euro. Sie kann das Geld entweder sofort für ein schönes Erlebnis ausgeben oder für einen zukünftigen Wunsch sparen. Erläutern Sie, welche Entscheidung sich aus der im Video dargestellten Position der Kyrenaiker begründen lässt.

Musterantwort: Aus der dargestellten Position der Kyrenaiker ließe sich die unmittelbare Verwendung des Geldes für ein lustvolles Erlebnis begründen. Die gegenwärtige Lust kann unmittelbar erfahren werden. Dagegen ist unsicher, ob das Sparen in Zukunft tatsächlich zu Lust führt. Die Person könnte ihren zukünftigen Wunsch verändern oder das Geld könnte aus anderen Gründen nicht den erwarteten Nutzen besitzen. Das Video verdeutlicht diese Überlegung am Beispiel des Sparens für das Rentenalter. Die Kyrenaiker würden demnach der gegenwärtigen Lust einen besonderen Wert zusprechen.


Aufgabe 7, Operator: Beurteilen

Beurteilen Sie die Aussage: „Wenn mir etwas Freude bereitet, ist es automatisch gut.“ Beziehen Sie die Position der Kyrenaiker und eigene ethische Kriterien in Ihre Beurteilung ein.

Musterantwort: Ausgehend von der im Video dargestellten Position der Kyrenaiker besitzt Lust einen besonderen Wert, weil lustvolle Empfindungen als gut verstanden werden. Dennoch kann die Aussage kritisch beurteilt werden. Eine Handlung kann einer Person Freude bereiten und gleichzeitig negative Folgen für andere Menschen haben. Beispielsweise kann persönlicher Vorteil auf Kosten anderer entstehen. Für eine ethische Beurteilung können deshalb neben der eigenen Lust weitere Kriterien wie Verantwortung, Gerechtigkeit und die Folgen für Mitmenschen berücksichtigt werden. Die Aussage macht somit eine grundlegende Spannung sichtbar: Persönliches Lustempfinden kann ein wichtiger Bestandteil eines guten Lebens sein, muss aber nicht das einzige denkbare Kriterium für moralisch gutes Handeln darstellen.


Aufgabe 8, Operator: Erörtern

Erörtern Sie die Aussage: „Ein glückliches Leben besteht aus möglichst vielen glücklichen Augenblicken.“

Musterantwort: Für die Aussage spricht die Vorstellung der Kyrenaiker, dass gegenwärtige Lust einen eigenständigen Wert besitzt und Lebensglück aus einer Vielzahl solcher Lustmomente entsteht. Ein Leben mit vielen positiven Empfindungen kann deshalb als glücklich erscheinen. Gegen die Aussage lässt sich einwenden, dass ein gelingendes Leben möglicherweise weitere Aspekte umfasst. Dazu können stabile Beziehungen, Verantwortung, persönliche Ziele, Sinn, Gemeinschaft oder die Bewältigung schwieriger Erfahrungen gehören. Manche wertvollen Tätigkeiten sind außerdem mit Anstrengung oder zeitweiligem Verzicht verbunden. Die Aussage kann deshalb als eine mögliche Vorstellung von Glück verstanden werden. Ob sie für ein umfassendes Verständnis des gelingenden Lebens ausreicht, hängt davon ab, welche weiteren Werte und Vorstellungen vom Menschen berücksichtigt werden.


Aufgabe 9, Operator: Stellung nehmen

Nehmen Sie begründet zu der Frage Stellung, ob gegenwärtige Lust oder langfristiges Lebensglück für die Gestaltung des eigenen Lebens wichtiger sein sollte.

Musterantwort: Eine begründete Position kann beide Aspekte berücksichtigen. Gegenwärtige Lust ist bedeutsam, weil ein gutes Leben nicht ausschließlich auf eine unbestimmte Zukunft ausgerichtet sein sollte. Die Position der Kyrenaiker macht darauf aufmerksam, dass der gegenwärtige Augenblick einen eigenen Wert besitzt. Gleichzeitig kann eine ausschließliche Orientierung an unmittelbarer Lust langfristige Ziele und Verantwortung vernachlässigen. Bildung, Freundschaften oder das Einstehen für andere Menschen können beispielsweise zeitweise Anstrengungen erfordern und dennoch für ein gelingendes Leben bedeutsam sein. Eine überzeugende persönliche Stellungnahme sollte deshalb erläutern, welche Bedeutung unmittelbare positive Erfahrungen und langfristige Vorstellungen von einem guten Leben jeweils besitzen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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