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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Crushed Willi

Veröffentlichung:23.6.2025

Crescendo – Make Music Not War ist ein bewegendes Filmdrama, das den Nahostkonflikt aus einer außergewöhnlichen Perspektive erzählt. Im Mittelpunkt steht der renommierte Dirigent Eduard Sporck, der den Auftrag erhält, ein Jugendorchester aus israelischen und palästinensischen Musikerinnen und Musikern zusammenzustellen. Ziel ist ein gemeinsames Konzert als Zeichen der Hoffnung während Friedensverhandlungen. Bereits bei den ersten Begegnungen werden tief verwurzelte Vorurteile, persönliche Verletzungen und politische Spannungen sichtbar. Während der gemeinsamen Proben entwickelt sich das Orchester nur langsam zu einer Gemeinschaft. Die Musik eröffnet Räume der Begegnung und ermöglicht neue Formen der Verständigung, ohne die bestehenden Konflikte zu verdrängen. Besonders die Liebesgeschichte zwischen Omar und Shira erinnert an Romeo und Julia und verdeutlicht, wie politische Gegensätze bis in persönliche Beziehungen hineinwirken. Trotz des tragischen Endes bleibt die Botschaft des Films hoffnungsvoll. Dialog, Vertrauen und gemeinsames Handeln können Brücken zwischen Menschen bauen und neue Perspektiven für Versöhnung eröffnen.

Der satirische Kurzspielfilm *Crushed Willi* (2012, 6 Min.) erzählt von einem älteren Mann, der nach jahrzehntelanger Arbeit aufgrund seiner Computer-Phobie entlassen wird und über ein fiktives Seniorenbeschäftigungsgesetz eine neue Stelle im hippen Szene-Bistro erhält. Der Film wirft auf humorvolle Weise Fragen zu Altersbildern, Generationenkonflikten, Lernen im Alter und gesellschaftlicher Teilhabe auf. Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene ab Sek I, besonders in der Berufsorientierung, Altenbildung und intergenerationellen Arbeit.

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Der Film eignet sich besonders für den Religionsunterricht ab Jahrgangsstufe 9 sowie für die gymnasiale Oberstufe. Ebenso bietet er zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Fächer Ethik, Geschichte, Politik und Musik. Im Religionsunterricht ermöglicht das Medium eine intensive Auseinandersetzung mit Frieden, Versöhnung, Feindesliebe, Menschenwürde, Vergebung und interreligiösem Dialog. Darüber hinaus werden Fragen nach Schuld, Verantwortung, Kommunikation, Identität und dem Umgang mit Vorurteilen aufgegriffen. Die umfangreichen Begleitmaterialien unterstützen einen kompetenzorientierten Unterricht durch vielfältige analytische, kreative und handlungsorientierte Aufgaben. Bereits vor der Filmsichtung setzen sich die Lernenden mit ihren Erwartungen an den Film auseinander und entwickeln anhand des Filmtitels erste Hypothesen über Handlung und zentrale Themen. Während der Filmsichtung beobachten sie die Entwicklung der Figuren, analysieren Konflikte, Kommunikationsformen, Blickkontakte sowie die Bedeutung der Musik für das Zusammenwachsen des Orchesters. Nach dem Film ermöglichen zahlreiche Arbeitsmaterialien eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Hauptfiguren, der Liebesgeschichte, dem Nahostkonflikt, der Rolle von Sprache und Kommunikation sowie der Symbolik der Musik. Die Lernenden recherchieren historische Hintergründe, analysieren ausgewählte Filmszenen, untersuchen den Bolero von Maurice Ravel als musikalisches Leitmotiv und reflektieren die Bedeutung von Vertrauen und gemeinsamen Erfahrungen für Friedensprozesse. Kreative Aufgaben wie das Gestalten eines Filmplakates, das Verfassen einer Filmkritik oder das Entwickeln alternativer Fortsetzungen fördern Perspektivwechsel und eigenständige Urteilsbildung. Im Religionsunterricht lassen sich die Inhalte mit biblischen Friedensvisionen, der Bergpredigt, dem Doppelgebot der Liebe sowie dem christlichen Auftrag zur Versöhnung verbinden. Dadurch eröffnet der Film vielfältige Möglichkeiten, religiöse, ethische und politische Bildung miteinander zu verknüpfen und die Lernenden zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit aktuellen Konflikten und friedensstiftendem Handeln anzuregen.

"Inhaltlich beleuchtet der Film die Themen digitale Exklusion, Altersdiskriminierung, intergenerationelle Begegnung und gesellschaftliche Veränderungen in der Arbeitswelt. Die Hauptfigur Willi symbolisiert den Konflikt zwischen traditioneller Arbeitsidentität und modernen Anforderungen.

Thematische Schwerpunkte:
- Alter und Beruf, Lebenswandel, Technikverweigerung, Würde im Alter
- Lernen im Alter, Kompetenzerhalt, intergenerationelle Kommunikation
- Humor und Satire als Mittel zur gesellschaftlichen Reflexion
- Seniorenbeschäftigung, digitale Spaltung, Chancengerechtigkeit

Methodische Umsetzung:
- Einstieg über kreative Methoden: Assoziationen zum Titel, Schreibgespräche, Satzergänzungen
- Analyse von Schlüsselszenen und Filmaussagen (z. B. Smoothie-Bestellung, Laptop-Schlag)
- Arbeitsblätter zu Beruflicher Werdegang (M1), Lernen im Alter (M2), Arbeitslosigkeit (M3), Generationenbeziehungen (M4), Seniorenbeschäftigungsgesetz (M5)
- Rollenspiele, biografische Reflexionen, Diskussionsformate, Fantasiereisen
- Didaktisch geeignet für Schule (Sek I/II), Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, politische Bildung

Das Begleitmaterial ermöglicht eine reflektierte Auseinandersetzung mit Altersbildern, der Arbeitswelt im Wandel und sozialen Teilhabechancen. Es fördert Empathie, Perspektivwechsel und Dialog zwischen den Generationen."

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Soziale Fragen im 19. Jh. und heute
  • Christ sein in der heutigen Arbeitswelt

Bild, Text

urheberrechtlich geschützt

23.6.2025

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Anregung

Menschen & Welt

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