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Wir bau’n ein Haus, das uns beschützt!

Veröffentlichung:1.1.2022

Der Schulan­fängergottesdienst mit dem Titel „Wir bau’n ein Haus, das uns beschützt!“ ist ein umfassender Gottesdienstentwurf, der Schulanfänger*innen, ihre Familien und die Schulgemeinschaft im Übergang in das neue Schuljahr geistlich begleiten will. Im Zentrum steht das Bild des Hauses als Ort des Schutzes, das symbolisch gebaut wird, ein Zeichen dafür, dass Gottes Gegenwart Geborgenheit schenkt.

Das Medium „Wir bau’n ein Haus, das uns beschützt! Material zur Gestaltung eines Gottesdienstes zum Schulbeginn“ ist eine umfassende Arbeitshilfe für die Gestaltung eines Gottesdienstes zum Schulanfang. Es enthält einen vollständig ausgearbeiteten Gottesdienst mit Liedern, Gebeten, Psalm, einer kindgerechten Bibelgeschichte aus Markus 2, einer Ansprache, kreativen Mitmachaktionen, Segnung, Fürbitten und Segen. Das Leitmotiv des Hauses steht dabei für Schutz, Geborgenheit, Gemeinschaft und Gottes Begleitung auf dem neuen Lebensweg der Lernenden. Ergänzend stellt das Material ein diakonisches Projekt des Gustav Adolf Werkes vor, das die Sanierung eines Gemeinde und Schulhauses in der Slowakei unterstützt und so die Verbindung zwischen Glauben, Gemeinschaft und weltweiter Solidarität verdeutlicht. Die Arbeitshilfe kann vollständig übernommen oder flexibel für Gottesdienste und schulische Feiern angepasst werden.


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Das Medium eignet sich besonders für die Vorbereitung von Schulanfangsgottesdiensten sowie für den Religionsunterricht in der Grundschule. Die vielfältigen Bausteine ermöglichen einen handlungsorientierten Zugang zu den Themen Schutz, Gemeinschaft und Gottes Begleitung. Die Mitmachaktion zum gemeinsamen Bau eines Hauses aus Kartonteilen veranschaulicht, dass Gemeinschaft nur durch das Zusammenwirken vieler Menschen entsteht. Die Lernenden erleben symbolisch, dass jede Person einen wichtigen Platz innerhalb der Gemeinschaft einnimmt. Die Erarbeitung des Psalms eröffnet Gespräche über Gottes Nähe und Geborgenheit im Alltag und kann mit persönlichen Erfahrungen der Lernenden verbunden werden. Die Bibelgeschichte von der Heilung des Gelähmten zeigt eindrucksvoll, wie Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und gemeinsam Hindernisse überwinden. Im Unterricht können die Lernenden die Erzählung szenisch darstellen, die Bedeutung von Freundschaft und Hilfsbereitschaft erschließen und Bezüge zum eigenen Schulalltag herstellen. Die kreative Ausmalaktion des Schulhauses fördert die Identifikation mit der neuen Schule und lädt dazu ein, über die Schule als Ort des Lernens, des Schutzes und der Gemeinschaft nachzudenken. Die Segnung der Lernenden und ihrer Familien macht den Übergang in den neuen Lebensabschnitt bewusst erfahrbar und bietet Anlass, über die Bedeutung von Segen im christlichen Glauben zu sprechen. Das vorgestellte Hilfsprojekt in der Slowakei erweitert den Blick auf die weltweite Kirche und ermöglicht Gespräche über Solidarität, Verantwortung und christliches Handeln. Dadurch verbindet das Medium religiöses Lernen, soziales Lernen, kreatives Arbeiten und die Gestaltung gemeinschaftlicher religiöser Feiern in besonders anschaulicher Weise.


Der Ablauf beginnt mit Musik, Begrüßung und einem Eröffnungsgebet. Ein zentrales Lied „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt“ leitet in das Thema ein. Der Psalmbetrachtung (Psalm 139) folgt eine Aktion, bei der die Kinder mit Kartonplakaten gemeinsam ein Haus „bauen“: Mit farbigen Plakatwänden formen sie Fassaden und Dach – eine sichtbare Gemeinschaftsaktion, die das Thema greifbar macht. Danach wird der biblische Text aus Markus 2,1-5 kindgerecht vorgestellt; er wird in der Predigt mit dem Bild des Hauses verbunden: So wie ein Dach und Mauern Schutz bieten, will auch Gott uns schützen, begleiten und heimisch machen – gerade beim Eintritt in die Schule.

In einer zweiten Aktion erhalten die Kinder Postkarten mit Schulhausmotiven, die sie bunt ausmalen können — ein kreativer Ausdruck ihrer Zugehörigkeit und des neuen Lebensschritts. Der Segnungsteil umfasst zuerst die Schulanfänger*innen (mit Gebetsworten für Wachstum, Bewahrung und Begleitung), danach werden auch die Eltern gesegnet, mit der Zusage, dass Gottes Begleitung auch ihnen gilt.

Der Gottesdienst schließt mit Liedern, Fürbitten, einer Kollekte (für ein Renovierungsprojekt des Gemeinde- und Schulhauses der evangelischen Gemeinde Poprad-Matejovce in der Slowakei) und einem abschließenden Segen. Der Entwurf bietet Material (u. a. Kartons für das Haus, Liedvorschläge und Ausmalvorlagen), das flexibel genutzt, angepasst oder erweitert werden kann — auch einzelne Elemente lassen sich unabhängig im Schulalltag oder Religionsunterricht weiterführen.

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Gemeinde und Kirche (Hessen | Primarstufe 1/2).

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Gemeinde und Kirche (Hessen | Primarstufe 3/4).

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