Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie für die unteren Klassen der Sekundarstufe. Die Erzählweise ist kindgerecht und verbindet die biblische Geschichte mit Alltagserfahrungen der Lernenden. Zu Beginn können die Lernenden über Situationen sprechen, in denen ihnen das Warten schwerfällt. Dadurch entsteht ein persönlicher Zugang zum Thema Geduld. Anschließend kann das Video angesehen werden.
Während der Betrachtung können Beobachtungsaufträge gegeben werden. Die Lernenden achten darauf, weshalb Simeon und Hanna so lange warten, woran sie Jesus erkennen und welche Gefühle sie während der Begegnung mit dem Jesuskind erleben. Nach dem Video bietet sich ein gemeinsames Unterrichtsgespräch an. Dabei können die Begriffe Geduld, Hoffnung, Vertrauen, Verheißung und Erfüllung geklärt und miteinander verbunden werden.
Im weiteren Unterricht können die Lernenden die Geschichte in verteilten Rollen nachspielen oder einzelne Szenen als Standbilder darstellen. Ebenso eignet sich das Anfertigen eines Zeitstrahls, der den langen Weg von Gottes Versprechen bis zur Begegnung im Tempel sichtbar macht. Kreative Aufgaben können darin bestehen, Gedankenblasen für Simeon, Hanna, Maria oder Josef zu gestalten oder einen Brief aus der Sicht Simeons zu schreiben, in dem er seine Freude über die Begegnung mit Jesus beschreibt.
Für die Vertiefung bietet sich ein Vergleich mit eigenen Erfahrungen an. Die Lernenden überlegen, worauf sie schon einmal lange gewartet haben und wie sie sich dabei gefühlt haben. Anschließend kann gemeinsam darüber gesprochen werden, weshalb Hoffnung und Vertrauen Menschen helfen können, schwierige Wartezeiten auszuhalten. Darüber hinaus eröffnet das Video einen Zugang zur Bedeutung Jesu als Licht für die Menschen und als Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen. Es eignet sich daher besonders für Unterrichtseinheiten zu Advent, Weihnachten, Tempel, Messias, Hoffnung und Vertrauen auf Gott.
Fragestellungen zum Video mit Antworten
Warum mussten Simeon und Hanna so lange warten?
Sie vertrauten auf Gottes Versprechen, dass er den versprochenen Retter senden würde. Viele Jahre vergingen, bis sich dieses Versprechen erfüllte.
Woran erkannte Simeon das Jesuskind als den Messias?
Gottes Geist machte ihm deutlich, dass Jesus der von Gott versprochene Retter ist.
Wie reagierte Simeon, als er Jesus sah?
Er lobte Gott, dankte ihm für die Erfüllung seines Versprechens und sprach ein Segenswort über das Kind.
Welche Aufgabe hatte Hanna in der Geschichte?
Hanna erkannte ebenfalls, dass Jesus der Retter ist. Sie lobte Gott und erzählte vielen Menschen voller Freude von Jesus.
Welche Bedeutung hat Geduld in der Geschichte?
Die Geschichte zeigt, dass Vertrauen und Geduld zusammengehören. Auch wenn Gottes Hilfe manchmal auf sich warten lässt, hält Gott seine Versprechen.
Was können Lernende aus der Geschichte für ihr eigenes Leben mitnehmen?
Geduld, Hoffnung und Vertrauen können helfen, schwierige Zeiten zu überstehen. Die Geschichte ermutigt dazu, auf Gottes Begleitung zu vertrauen.
Warum gingen Maria und Josef mit Jesus in den Tempel?
Sie hielten sich an die jüdische Tradition und brachten Jesus zu Gott in den Tempel, um ihn Gott zu weihen und ein Opfer darzubringen.
Welche zentrale Botschaft vermittelt das Video?
Gott erfüllt seine Versprechen. Jesus ist der von Gott gesandte Retter, auf den Menschen lange gehofft haben. Deshalb dürfen Menschen auch heute auf Gottes Treue vertrauen.